Freitag, 9. Juli 2010

OTRS für das iPhone

Es gibt nun eine iPhone App für das Ticketsystem OTRS.

Die Featureliste liest sich recht gut:
  • nach neuen Tickets zu suchen
  • eskalierte oder gelockte Tickets zu bearbeiten
  • Tickets auf der eigenen Watchlist zu verfolgen
  • neue Vorgänge erstellen
  • bestehende Vorgänge kommentieren
  • Antworten zu Service Requests per E-Mail versenden
  • Vorgänge nach erfolgreicher Bearbeitung schließen

Verfügbar wird das ganze laut t3n ab dem 26.07.2010 im iTunes Store.

Details gibt es auf der OTRS Seite zum iPhone

Auf Youtube gibt es ein schönes Video dazu:


Freu mich schon drauf, das auszuprobieren :-)

Kudos, OTRS!

Mittwoch, 23. Juni 2010

OTRS und Abwesenheitsassistent von Exchange

Da ist sie wieder: die Urlaubszeit. Und wie erkennt man sie? An den Unmengen an Abwesenheitsnotizen, die man so erhält.

Grade im Umgang mit dem Ticketsystem OTRS sind diese Dinger eher hinderlich,
da, wenn man die Policy hat, dass geschlossene Tickets durch Userantwort wieder geöffnet werden dürfen, die Autoresponder Nachrichten die Tickets erneut öffnen. Das verhagelt einem natürlich die Statistik :-)

Nun ist es ganz einfach, sich dem Problem zu entledigen:

einfach mittels Sysconfig

PostMaster::PreFilterModule###1-Match wie folgt setzen:


Und schon gehen die Dinger nicht wieder automatisch auf :-)

Freitag, 18. Juni 2010

Videokamera trifft auf VoIP-Telefon, wir nennen das “CamerApp”

Und weil Bilder mehr sagen als viele Worte:


Ciphron's CamerApp bringt Videodaten von einer oder mehreren Kameras auf ein oder mehrere Telefone.
Jede Nebenstelle einer Telefonanlage kann sich direkt auf die Kamera vor einer Tür schalten, wenn jemand gerade klingelt.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten liegen im Bereich Videoüberwachung oder Videostreaming
und sind mit CameraApp unkompliziert zu realisieren.

Und das braucht man für den Einsatz von CameraApp:
CamerApp läuft auf einem auf einem linuxbasierten Server und stellt damit
sicher, dass die Lösung skalierbar ist.

Als Kamera kann jede Kamera verwendet werden, die MotionJPEG unterstützt. Hierfür haben wir intern die Kameras von Mobotix und Allnet getestet, aus Rückmeldungen unserer Kunden wissen wir aber, dass auch zahlreiche weitere Kameras problemlos funktionieren.

Videoübertragung macht mit Farbdisplays erfahrungsgemäß am meisten Spaß :), daher empfehlen wir ein SNOM 820 oder 870 für die Wiedergabe zu nutzen, wobei natürlich auch andere Telefone integriert werden können.

Donnerstag, 3. Juni 2010

snom ist im Fußballfieber! Ciphron-Tippspiel bei der Fußball WM 2010 wieder im Einsatz!

snom ist im Fußballfieber!

Ciphron-Tippspiel bei der Fußball WM 2010 wieder im Einsatz!


Es ist wieder soweit! Snom, Ciphron und Bevuta haben sich vom allgemeinen WM Fieber anstecken lassen!

Wie schon bei der EM 2008 kann wieder jedes Spiel per Live-Ticker auf den snom Telefonen der 3xxer und 8xxer Serie begleitet werden. Und um das Mitfiebern zu erhöhen kann bei dem von Ciphron konzipierten Tippspiel um wertvolle Preise gespielt werden.


Und so geht`s:

Jeder Teilnehmer gibt für die einzelnen Fußballspiele der WM 2010 einen Tipp

zum Endergebnis der einzelnen Spiele ab. WICHTIG: Jeder Tipp muss bis spätestens 15 Minuten vor Anpfiff eingegeben

sein, sonst kann der Tipp nicht gewertet werden! Bei erfolgreichem Erraten des genauen Spielausgangs werden dem Teilnehmer 3 Punkte gutgeschrieben. Sollte zwar das Endergebnis falsch getippt worden sein, jedoch die Siegermannschaft richtig erraten sein, erhält der Teilnehmer 1 Punkt. Darüber hinaus können Teilnehmer durch die richtige

Beantwortung von Tagesfragen zu wechselnden Themen zusätzliche Punkte sammeln. Das Spiel endet am letzten Spieltag der Fußball WM 2010. Die 30 Teilnehmer mit den meisten gesammelten Punkten erhalten als Gewinner

die unten aufgeführten Preise. Bei mehreren Teilnehmern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los.


Wie Sie mittippen und tolle Preise gewinnen können, finden Sie unter :

www.snom.com/de/public/snom-events/snom-ticker/


Wir wünschen viel Spaß!


Dienstag, 1. Juni 2010

Gründungssicher - IT-Leitstand-Lösung für die nBank

Gründungssicher

Im Jahr 2003 war es soweit: die Gesellschaft zur Gründung der NBank hatte nicht nur ihren Dienst aufgenommen, sondern sah sich vor die schwierige Aufgabe gestellt in einem vergleichsweise kurzen Zeitrahmen einen funktionsfähige IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit zum eigentlichen Gründungsdatum auf die Beine zu stellen. Von der Ausschreibung über die Projektskizze, die Umsetzung bis zum Startzuschuss zum eigentlichen Gründungsdatum blieb nicht viel Zeit: ganze sieben Wochen, vom 1.November 2003 bis zum 1. Januar 2004, räumte man den Verantwortlichen ein.

Die IT-Sicherheit sollte von Anfang an, im Hinblick auf Hardware, Software und Risikomanagement so angelegt sein, diese Richtlinien intern umsetzen und den Mitarbeitern plausibel machen zu können.

Guter Standard – nicht gut genug... „Neben der fachlichen Kompetenz ist uns von Anfang an aufgefallen, wie flexibel und innovativ Herr Horzela daran ging unsere Projekte zu entwickeln, zu betreuen und Lösungen für spontan auftauchende Probleme zu finden. Das gilt vor allem für das technische Zusammenspiel schon bestehender Lösung mit ergänzenden Netzwerkkomponenten und vor allem mit OpenSource-Lösungen im Bereich Sicherheit, wie gerade aktuell mit der Monitoring-Lösung Nagios.“

OTRS „plus“ Bei der NBank kommt OTRS (Open Ticket Request System) als Help-Desk-Lösung zum Einsatz. Als Herr Horzela zur NBank stieß, war das System bereits in Betrieb, aber das Standardsystem in der aktuellen Form entsprach längst nicht den Vorstellungen der NBank-IT. Speziell entwickelte Module für bestimmte Anwendungsbereiche sollten es sein.

„Du kannst doch programmieren?“, ereilte es Herrn Horzela auf dem Flur. „Bei der Frage sollte es nicht bleiben,“ erinnert er sich. „Wir haben das bestehende Ticketsystem Stück für Stück angepasst, eine sanfte Migration zu ITIL (Information Technology Infrastructure Library ) umgesetzt und ITSM, die entsprechendes OTRS-Management-Variante, in der NBank etabliert.

Die Idee des IT-Leitstands aus dem Geist der Fusion Eine gerade erst zurück liegende Fusion brachte erhebliche Probleme mit der IT-Verfügbarkeit. Um der Probleme Herr zu werden, richtete die NBank ein eigenes Projekt zur Optimierung der IT-Infrastruktur ein. Dabei kristallisierte sich ziemlich schnell heraus, dass alle Beteiligten von der Idee eines „IT-Leitstandes“ fasziniert waren. Die kompletten Systeme und Dienste sollten von dort aus pro-aktiv überwacht und automatisch mit den Anweisungen zur Wiederherstellung des IT-Betriebs verknüpft werden. Ziel war es, die Ausfallzeiten zu minimieren. Das haben wir auch geschafft.

„Als IT-Sicherheitsbeauftragter hatte ich die Aufgabe, ein Monitoring-System unter Sicherheitsgesichtspunkten zu evaluieren. Die Bestandsaufnahme ergab dann, dass wir die komplette IT-Infrastruktur überwachen wollten. Also nicht nur Server, Switche, Router und Firewalls in allen Standorten, sondern auch die Telefonsysteme und Komponenten wie Netzwerkdrucker,“ beschreibt Herr Horzela die Situation.

Das Anforderungsprofil führte zum Open-Source System Nagios. Es erforderte zwar einigen Entwicklungsaufwand, und zahlreiche Prozesse mussten angepasst werden, aber „nach knapp einem Jahr Betrieb, geht nichts mehr „ohne“,“ so Michael van Laak. „Für uns war es schon überraschend, dass wir mit Nagios umsetzen konnten, woran kommerzielle Managementlösungen gescheitert sind.“

Freitag, 21. Mai 2010

Keine Standardsicherheit bei VoiceMail...

VoIP-Hacking, vor allem bei VoiceMail-Systemen ist keine Medienerfindung...einer der gerade bekannt gewordenen Fälle macht’s überdeutlich: bei VoiceMail-Systemen sollten keinesfalls Standardpassworte verwendet werden.

Passiert: eine Ansage wurde vor dem Melden mit dem * und einem Standardpasswort von außen gehackt und die Vertreterfunktion mit verschiedenen ausländischen Rufnummer aktiviert. Über diese Einstellung wurde fleißig aus dem Ausland ins Ausland telefoniert, was in Kürze einen Schaden von mehreren tausend Euro produzierte.

In solchen und ähnlichen Fällen ließ sich beim Prüfen der Protokolle feststellen, dass verschiedene Rufnummern aus dem Ausland, vermutlich automatisiert, ganze Rufnummernblöcke in Deutschland abtelefonieren und gezielt nach dieser Schwachstelle suchen.

Umfassende Sicherheitseinstellungen für VoIP und aktuelle Software bieten u.a. die Möglichkeit, die Amtsberechtigung der IVR-Teilnehmerports einzuschränken, die Vertreterfunktion in der IVR des Teilnehmers zu deaktivieren oder die Rufnummernlängenbegrenzung zu aktivieren, so dass keine längeren Nummern gewählt werden können.

Montag, 3. Mai 2010

Aus der Praxis: Plattformunabhängige ISP-Lösung für atn

Einfach alles drin oder: Funk ist längst nicht alles...

1996 übernahm Andreas Partie in der dritten Generation die Leitung der atn. Das Unternehmen hat sich auf satellitengestützte und individualisierte Fernsehversorgung spezialisiert sowie auf die Verbindung zum Internet über koaxiale Leitungsnetze und mit einer multimedia- und internetfähigen Dose statt der üblichen Antennensteckdose.

Von der reinen Antennentechnik bewegte sich das Unternehmen mit den Anforderungen seiner Kunden und der zunehmenden Digitalisierung immer mehr in Richtung Informationstechnologie und Internet.

„Bis zum „Internet für Wohnanlagen“, mussten wir auf den Gebieten Internet, Netzwerktechnik, ISP-Strukturen und IT-Sicherheit ziemlich viel dazu lernen. Unser Team konnte einiges an Basis Know how einbringen, aber unsere Kernkompetenzen lagen nun Mal woanders. Uns wurde ziemlich schnell, klar, dass wir einen professionellen Partner mit ins Boot holen mussten und wollten.“ (Andreas Partie, Geschäftsführer der atn)

Standardlösungen konnten weder den technischen Anforderungen gerecht werden, noch viel weniger boten sie ein realistisches Verhältnis von Kosten und Nutzen. „OpenSource“ stand als Diskussionsgegenstand im Raum.

Die Idee zu einer plattformunabhängigen ISP-Lösung kam von Ciphron: Sie sollte zentral zu steuern sein, Remote-Zugriff erlauben und eine Breitbandlösung für hochqualitatives Internet sein. Das GUI sollte besonders anwenderfreundlich und über den jeweiligen Browser anzusteuern sein, und nicht zuletzt sollte es für so genannte „Standortlösungen“ ein zentrales Monitoring und Sicherheitskonzept geben.

„Wir sind der Lage, Internetdienstleistungen komplett plattformunabhängig anzubieten. Kupferkabel und Funklösungen werden ihre Daseinberechtigung behalten,“ so Andreas Partie. „Was wir aber als strategische Lösung anstreben, ist in jedem Fall die Vorbereitung für eine Übertragung mit Hochgeschwindigkeits-Medien, wie der Glasfaser."

Dazu gehören VoIP, Kabel-TV-Netzbetrieb inklusive von Mehrwertdiensten für TV, Internet und Telefonie. Basis dafür ist eine eigens von atn und Ciphron gemeinsam entwickelte Softwareplattform, die mit einer verschlüsselten Datenübertragung, 24x7-Monitoring zu einem marktwirtschaftlich günstigen Preis ermöglicht.

Bei der Box „atn Standort“ sitzt die Software auf einer Appliance von Ciphron, der CiphWall Nano, und kann zirka 200 angeschlossene Teilnehmer verwalten. Die Box kann über einen ADSL-Anschluss betrieben werden, der Zugriff ist über DynDNS möglich. Darunter versteht man ein System, das Domain-Name-Einträge in Echtzeit aktualisieren kann. Das kann zum einen DNS-Host-Dienst sein, der die IP-Adressen seiner Clients in einer Datenbank vorhält oder einen spezifischen Aktualisierungsmechanismus für DNS-Einträge. Die Kundensysteme können dann über verschiedene Medien, wie Funk und/oder Glas angeschlossen werden. Jeder Teilnehmer authentifiziert sich mittels Open VPN. Nach dem Öffnen des Browserfenster erscheint eine Maske, die intuitiv zu bedienen ist. Entweder entscheidet sich der Kunde sofort dafür, einen passwort-geschützten Zugang anzulegen oder er beantragt zunächst einen Demozugang, um sich mit den Möglichkeiten vertraut zu machen.

Will man mehrere Rechner anschließen, macht man das entweder über einen Switch, mehrere OpenVPN-Zertifikate oder mit einem vorkonfigurierten Kundenanschlussgerät. Das Monitoring der Systeme wird über ein zentrales Management-System gesteuert. Dabei werden zunächst die aktuellen Alarme sichtbar, eventuell ausstehende Übertragungen zu den eingerichteten Standorten, aber auch Leistungs- und Verfügbarkeitsdaten sowie sicherheitsrelevante Aspekte.

Am zentralen „Leitstand“ können Kundendaten abgerufen werden sowie der Status der Demozugänge, es können sämtliche Parameter existierender Standorte eingesehen und konfiguriert sowie neue Standorte angelegt und andere gelöscht werden. Zusätzlich wurde eine Funktion zur Hostüberwachung integriert. Hier können nicht nur Hosts angelegt werden, sondern vor allem alle im Netz verfügbaren Komponenten abgebildet und kontrolliert werden. Aktuelle Netzpläne können jederzeit über Nagios erstellt und angepasst werden. Das gilt selbst für komplexe Überwachungsszenarien.


„Wir haben noch viel vor. Wir sehen uns zum einen als Partner unserer Kunden aus der regionalen Wohnungswirtschaft sowie den Erstellern von Kabelnetzen. Diese Kooperationen bauen wir zügig aus. Das zweite Standbein, zusammen mit Partnern wie der CIPHRON, sind komplexe Systemlösungen für den Bereich Internet und Mediennutzung. Die ISP-Plattform, wie wir sie jetzt betreiben, hält eine ganze Reihe von Anschlussoptionen bereit, die für die zukünftigen Entwürfe von Kommunen besonders interessant sind. Uns geht es nicht um kurzfristige Investitionen, sondern um nachhaltige Konzepte,“ so Partie abschließend.